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[LOVE] how it makes you a weapon [m|m]
das Monster, das zu lieben lernt
» evtl. künftiges Pairing
» 22-24
» frei wählbar
» Darwin Gray
Dein Name ist Jonah Keighley und Du bist jetzt immerhin schon 19 Jahre alt. Manche behaupten ja immernoch, dass Du aussiehst wie zwölf - aber davon lässt Du Dich gar nicht beeindrucken. Wenn Du mit 29 dann wie 19 ausschaust, kann Dir keiner mehr was! Harrr..! Du lebst nicht mehr Zuhause, denn das gab es noch nie so wirklich für Dich. So als Missbrauchsopfer fühlt man sich eben nirgendwo zugehörig; irgendwie nicht angekommen. Aber dafür hast Du ja Deine Farben. Die behältst Du. Für immer. Auch in der Einrichtung, die sich um solche Freaks wie Dich kümmert. Ja. Da hast Du nun mal wieder ein Zimmer bezogen. Wenigstens bist Du offen genug, nicht gleich schreiend wegzurennen - sondern langsam und leise die Tür hinter Dir zu schließen.
Jonah Keighley
i can see your true colors
19 Jahre
Mittelschicht
Verkäufer
Melbourne
Single
#1
09.06.2021, 19:04




[TRIGGER: MISSBRAUCH, ESSSTÖRUNG, SELBSTVERLETZENDES VERHALTEN]

Du atmest, doch 'leben' willst Du es nicht nennen. Die Existenz, die Deinen Pulsschlag angibt, wurde Dir von Menschen geschenkt, auf die Du kotzt, scheißt, pisst. Die Du anschreien wollen würdest, wenn Dir nicht der Hals so trocken, die Glieder so schwer wären. Alles wird zum Witz, alles ein großer Lacher. Und Du stehst in der Mitte und willst versinken, verschwinden, unsichtbar sein. Nichts davon hast Du wirklich geschafft. Du bist weder irgendwo versunken, noch hat es das Schicksal gewollt, dass Du verschwindest - und naja klar, mit der Unsichtbarkeit hat es auch nicht wirklich geklappt. Stattdessen zeigst Du dieser Existenz auf andere Weise, dass sie Dich kreuzweise kann. So richtig kreuzweise. So richtig mit Nachdruck.

Du bist zum Monster Deines Daseins geworden. Du schändest Deinen Körper, so wie er einst von anderen missbraucht wurde. Deine Narben an Schenkeln und Bauch sind zahlreich. Man kann Deine Rippen zählen, weil Du kaum noch etwas isst. Andere können kaum begreifen, dass es zwei Joghurtbecher sind, die Dich jeden Tag satt machen sollen. Das Gefühl von Hunger hast Du schon lange vergessen. Dieses Grummeln ist eine Bestätigung für Dich. Nie wieder willst Du fett sein und von anderen ausgelacht werden. Und, Nor, man will es kaum glauben: Das wirst Du auch nicht mehr. Denn aus Dir ist ein ansehnlicher junger Mann geworden. Und wenn man Dich in voller Montur antrifft, mit diesem vorwitzigen Lächeln und dem spöttischen Funkeln in den Augen - dann ahnt man nichts von dem Joch, dem Deine Seele unterliegt.

HERE BY MY SIDE, AN ANGEL
HERE BY MY SIDE, THE DEVIL

Dann ahnt man nicht, dass Du vor anderen nur isst, um es später wieder auszukotzen. Dann weiß man nicht, dass Dein Leben von Zwangsneurosen bestimmt ist, die Du Dir anstatt Deiner Selbstverletzungen angewöhnt hast. Alles akurat, kein Staubkorn. Selbst Deine Hände haben zeitweise angefangen zu kribbeln, weil sie vom beständigen Säubern absolut aufgeschwemmt waren. Es ist besser als jede Droge, gib' es zu - denn davon hast Du zweifelsohne auch Ahnung. Eigentlich hast Du von vielem Ahnung. Du bist ziemlich intelligent, aber das vertraust Du natürlich keinem an. Wieso auch. Deine Bedürfnisse aller Art befriedigst Du letztendlich sowieso allein - auf Deine Weise. Du lässt einen Menschen zum Vorschein kommen, der viel von seiner Menschlichkeit eingebüst hat. Erst, wenn man Dich an Deinen Schwächen packt, fängt es an in Dir zu rütteln, in Dir zu wackeln. Ein Scheißgefühl, nicht wahr? Aber sind wir ehrlich, Du lebst nicht ohne Grund schon seit vier Jahren in diesem betreuten Wohnen. Du kannst einfach nichts alleine. Du wärst schon tot, wenn man nicht ein Auge auf Dich hätte, wenn Du nicht diesen einen Platz hättest, an dem Du Dich irgendwie sicher fühlst. An dem Deine Dämonen Dir nicht soviel zufügen können, wie in freier Wildbahn.

Und dann kommt dieser Wichser. Wirklich, dieser kleine Penner. Und der bringt Deine Routine durcheinander, zerstört den Trott in der Wohnung. Zerstört die akurate Reihe von Joghurtbechern in Deinem Kühlschrankfach. Stellt das Geschirr an andere Plätze, sitzt zeitweise auf Deinem Stuhl. Und nicht zu vergessen - er hat Dein verdammtes Shampoo benutzt. Allerdings scheinst Du der einzige zu sein, der sich an diesen Umständen stört. Er sei doch so lieb, so süß verpeilt und ein wenig verstört. Weswegen er da ist? Keine Ahnung. Interessiert Dich nicht. Er soll bloß wieder weg. Weg aus Deiner Existenz. Er soll aufhören mit Dir zu reden, soll aufhören Dich auf die Palme zu bringen, soll aufhören den Drang in Dir zu schürren, nach einer Schere greifen und sich ins Bein rammen zu wollen. Es ist kein Hass, keine direkte Abneigung, die Du empfindest - nur eine stupide, vage Angst - ausgelöst von Verzweiflung und Verwirrung. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, den Du nicht durchschaust. Aber Jonah ist die Wand, gegen die Du beständig und unaufhörlich rennst.

BY MY SIDE, YOU ARE DESTRUCTION
HERE BY MY SIDE, A NEW COLOR TO PAINT THE WORLD

Er regt Dich auf, mit allem, was er tut. Vorallem mit dem Chaos, das er überall hinterlässt. Er regt Dich auf, mit allem, was er tut. Vorallem damit, dass er Deine Joghurte isst, oder Dich Dinge fragt, über die Du nie nachgedacht hast. Nie nachdenken musstest, weil sie keinen interessiert haben. Weil sie Dich nicht interessiert haben. Er regt Dich auf, mit allem, was er tut. Vorallem mit dieser Energie, die in ihm steckt und von der Du keinen Schimmer hast, wo sie ihren Ursprung hat. Weil er Dich zu Aktionen bewegt, die Du absonderlich findest, aber er ganz normal. Er regt Dich auf, mit allem, was er tut. Vorallem seit Du anfängst, ihn zu mögen und er das in seiner Abartigkeit einfach nicht zulässt.

Ständig redet er von Farben, ständig von irgendwelchen Formen, die jeden umgeben. Aber meistens von Farben. Du weißt, dass er das nur Dir erzählt hat, weil Du ihn mal beim Malen erwischt hast. Die Wiese war in einem saftigen türkisen Ton, der Himmel war in einem ockerfarbenen Gelb. Und darin verschwamm ein grüner Schimmer. Er sagte, so sieht Freiheit aus. Und Du hast ihn belächelt. Eine Reaktion, die er wohl erwartet hat. Aber es hat Dich neugierig gemacht. Einfach, weil er dann schwieg. Und Jonah schweigt selten, wenn ihr aufeinander trefft. Nur, wenn es etwas zu ihm zu sagen gibt. Dann hat er die Stille perfektioniert. Und das ist der Anstoß, das ist der Punkt, an dem Du zu bohren anfängst und die Wand, die er für Dich symbolisiert, endlich einreißen kannst.

Du bist virtuell. Und Du weißt es nicht mal. In Jonahs Farbspektrum gibt es keinen Namen für die Farben, die Dich ausmachen. In Dir wäscht sich warmes Grün an gelben Ufern, in Dir schwimmt ein unheilvolles Violett und tanzt einen Reigen im zarten Weiß. Und das alles zusammen explodiert und trifft die Umwelt in einem Szenario, das er nicht benennen kann. Du bist ein Monster. Ein gutes Monster. Du bist nicht abartig nur wegen des Wortes willen, Du bist abartig, weil es von Dir keines gleichen gibt. Du bist abseits jeder Norm - in Deinem Wesen, in Deiner Art hält sich etwas absolut Kostbares verborgen. Und Jonah scheint der einzige Mensch auf der Welt zu sein, der das sehen kann. Humbugg, sagst Du? Nein. Jonah ist Synästhetiker. Er assoziiert Gefühle, Emotionen mit Farben; sein Hirn ist ein Malkasten und ein Labor zu gleich. In ihm wachsen neue Eindrücke. In ihm erwachen Formen zum Leben. In seinem Kopf erwachst Du zum Leben.
Wenn man es aufschreiben müsste, ganz sachlich und prägnant, dann stünde nicht viel für das, was Dich heute ausmacht. Stünde nicht viel für das, was Dich geprägt hat. Deine Eltern wollten etwas ganz Großes aus Dir machen. Doch aus Dir ist im Endeffekt gar nichts geworden. Für Dich kam nie etwas zu recht, Du warst nie gut genug für etwas. Du wurdest geschlagen für schlechte Noten, Du wurdest geschlagen für ein Widerwort. Deine Mutter war fast noch schlimmer als Dein werter Herr. Du hattest eine Zeit, in der Du unglaublich fett wurdest, und Du hast nun diese Zeit, in der Du unglaublich mager bist. Du suchst Dir Bestätigung in Körperlichkeiten, obwohl Du die eigentlich gar nicht wirklich ertragen willst. Du wurdest von Deiner Sportlehrerin misshandelt, aber niemand weiß davon. Es gibt aber letztendlich vieles, das niemand weiß. Es schlummert tief verborgen und stellt die Weichen für das, was andere Leben und Du eine Existenz nennst.

Ja, meine lieben Leser und Leserinnen. Sie sind am Ende angelangt. Haha. Das Gesuch ist sehr umfangreich, weil ich möglichst viel unterbringen wollte. Es wird eine sehr seltsam-geartete Beziehung zwischen zwei Bewohnern eines betreuten Wohnheims gesucht. Darwin Gray wurde dafür ausgewählt. Er ist für dieses Gesuch reserviert, kann aber auch in Rücksprache angepasst werden. Der Name Nor ist ein Platzhalter. Da ließe sich zur Not auch noch etwas reden. Das Alter sollte so zwischen 22 - 24 angesiedelt sein. Waha. Voll viel Spielraum! Lol

Um es an dieser Stelle mal kurz zu machen: Ich wünsche mir für Jonah und Nor, das sie irgendwie, irgendwo in dieser flüchtigen RPG-Welt zusammenfinden. Das wird nur leider ein langer Prozess und das geht ja mal gar nicht mit flüchtiger RPG-Welt und so... deswegen solltest Du anders ticken, Zeit haben - viel Zeit in Nor investieren wollen. In ihn und sein Leben, seine Geschichte. Alles, was um ihn rum auch stattfinden kann, wird, muss. Ich erhoffe mir einen sensiblen Spieler, der die Tiefe erfassen kann und zum Ausdruck bringt. Das müssen keine Romane sein, aber Verständnis für's Geschriebene. Außerdem Geduld. Nicht nur für Nor, für Jonah - sondern auch für mich. Ich kann nicht immer posten, nicht mal sehr regelmäßig. Aber ich hänge sehr an meinen kleinen Farbenseher!

Apropos. Noch kurz: Jonah ist ein... Missbrauchsopfer. Er wurde jahrelang missbraucht. Vom guten Daddy. Und das macht sich vorallem sehr deutlich, wenn Nor und er über ihren ersten Anfeindungsstatus hinaus sind und mal mehr zusammen unternehmen, als dass er ihm den Joghurt klaut oder ihn beim Kartenspielen über den Tisch zieht. Achja, falls das wichtig ist: Nors Sexualität ist nicht näher definiert; er sollte aber durchaus menschliches und körperliches Interesse an Jonah entwickeln. Letztendlich ist einfach so, dass sich hier zwei Menschen finden sollen, ohne einander gesucht zu haben. Die sich irgendwie verstehen lernen und.. ja, vielleicht dafür sogar eine ganz eigene Sprache erfinden müssen.

CAREFUL, BE CAREFUL
HERE BY MY SIDE, IT'S HEAVEN
WIRD GESPIELT VON vick (she | her)
ist aktuell offline
15.06.2021 (18:34)
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